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November 2000. Eine Gruppe Jugendlicher übernimmt das «Wöschhüsi» und scheitert an der selbstverwalteten Benutzung. Weiterhin treffen sich die Jugendlichen beim «Bänkli» und beim «Dröschschopf»,bekannt-berüchtigte Treffpunkte der Jugendlichen in Wattenwil. Im November 2001 sprechen einige Jugendliche bei Gemeindepräsident Peter Röthenmund und Gemeinderat André Bähler vor. Nachdem nichts mehr passiert, trifft sich eine Gruppe von Eltern, um das Problem zu besprechen und es folgt eine erste Zusammenkunft im August 2002 im Restaurant Rössli mit ca. 15 Jugendlichen. Es werden Bedürfnisse und Wünsche der Jugendlichen von Halfpipe, Schwimmbad in der Gürbe bis zu einem eigenen Jugendtreff gesammelt. Auch das Thema «Jugendarbeiter» wird angesprochen; bei den Jugendlichen besteht dazu aber kein Bedürfnis. An einer zweiten Zusammenkunft im September (mit 30 Jugendlichen) werden konkrete Vorschläge diskutiert.
Petition für ein Jugendtreff
Es wird beschlossen, dem Gemeinderat eine Petition zu übergeben.
Am 20. September 2002 erfolgt die Übergabe der Petition mit 130 Unterschriften an den Gemeindepräsidenten Peter Röthenmund. Er sagt zu, dass sich der Gemeinderat in den nächsten Wochen mit dem Thema Jugendarbeit/Jugendraum beschäftigen wolle und verspricht eine rasche Lösung.
An einer Sitzung mit den Gemeinderäten Zbinden, Mock und Gemeindepräsident André Bähler im Januar 2003 erhalten wir die Information und Zusage, dass eine Baracke gebaut werden soll. Ein Ausschuss wird gebildet; als Ansprechpartner für die Gemeinde muss ein Verein gegründet werden. Auch sollen wir ein Konzept für die Jugendarbeit erstellen.
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Gründung Verein Jugendforum
Am 7. Mai 2003 findet die Gründungsversammlung des Vereins Jugendforum Wattenwil mit etwa 10 Jugendlichen statt.
Die versprochene Baracke, welche auf Gemeindeland auf dem ehemaligen Röthenmund-Areal stehen sollt, kann vorerst, wegen Einsprachen von Alt-Gemeindepräsident Röthenmund, nicht gebaut werden. Es wird vom Jugendforum ein Kon-zept erwartet, welches Mitte Juli 2003 bei der Gemeinde abgegeben wird.
Die Baracke, welche auf dem Sägereigelände unter Blachen gelagert wird, müssen wir selber aufbauen. Die Gemeinde Wattenwil wird einen Betonsockel und die Anschlüsse an Kanalisation und am Stromnetz erstellen.
Konzept für offene Jugendarbeit
Aufgrund des vom Jugendforum Wattenwil abgegebenen Konzeptes, welches von der Gemein-de Wattenwil für die Planung der (offenen) Jugendarbeit übernommen wird, wird im August 2003 vom GEF eine 50%-Jugendarbeiterstelle für die Gemeinde Wattenwil bewilligt.
Im Frühjahr 2004 wird die von uns im Konzept für die offene Jugendarbeit vorgeschlagene Jugend-kommission vom Gemeinderat ernannt. Die Kommission hat im Mai ihre Tätigkeit aufgenommen. Vertreter des Jugendforums ist Tjeerd Coehoorn.
Baubewilligung
Im September 2004 wird schliesslich, nach Ablehnung der Einsprache durch die kantonale Baudirektion, die Baubewilligung erteilt. Die Ge-meinde erstellt Fundamente sowie Wasser-, Abwas-ser- und Elektroanschlüsse. Der Bau kann begonnen werden. Mit einer Grup-pe von 10 Jugendlichen geht es zuerst darum, das Material zu sichten und zu sortieren. Dabei stellt sich heraus, dass viele Bauteile durch die lange Lagerung im Freien unter den Blachen Schaden genommen haben und nicht mehr brauchbar sind. Am 18. September wird der Boden für das zukünftige Jugendhaus gelegt.
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